Edging vs. Cumcontrol

Ich werde häufig gefragt, ob Edging und Cumcontrol dasselbe wären. Dazu kann man sagen, dass es durchaus Überschneidungen gibt, aber dennoch gravierende Unterschiede.

Beim Edging – so wie ich es für mich interpretiere – geht es darum, einen Mann ganz langsam und kontinuierlich zu einem extrem intensiven Orgasmus zu bringen. Die Erregungskurve steigt dabei kontinuierlich. Durch andauernde Stimulanz an Eichel, Schaft und Hoden wird die Erregung immer weiter aufgebaut. Das Precum läuft meist schon noch einigen Minuten der Erregung. Wenn der Geedgde nahe des Höhepunkts ist, wird durch Abbruch der Bewegungen bzw. durch kräftigen Druck auf Eichel und/oder

Penisschaft die Erregung eingedämmt, damit das Edging-Spiel nicht vorzeitig mit dem Erguss endet. So lässt sich das Spiel unendlich fortsetzen, bis der absolute PONR (Point Of No Return) schon mit einer einzigen kleinen Berührung erreicht wird. Also maximale Erregung!

Beim Edgen wollen beide Seiten ein Ziel erreichen: Maximale Erregung und ein spätes Abspritzen für intensivste Gefühle und am Ende ein atemberaubender Orgasmus. Daher ist es optimal, wenn sich beide Seiten regelmäßig zum Edging-Training treffen. So können sich beide Seiten aufeinander einstellen, die Reaktionen des anderen deuten lernen und so immer weiter und länger den Orgasmus hinauszögern. Schon nach wenigen Sessions lässt sich die Edging-Phase verdoppeln oder gar verdreifachen. Training ist hier ALLES.

Beim Cumcontrol geht es meiner Ansicht nach eher um Dominanz und völlige Abgabe der Kontrolle. Der Dominante bearbeitet den Passiven solange er es will und mit der Maßgabe, dass er auf keinen Fall abspritzen darf, bevor es der Dominante zulässt. Diese Ansage des Controlers erregt den Passiven zusätzlich. Sollte es dennoch passieren, dass ohne Erlaubnis ein Orgasmus stattfindet, ist bei Cumcontrol in der Regel mit „Strafen“ zu rechnen. Diese Strafen erfolgen häufig in Form von Schlägen auf die Hoden, durch schmerzhaftes Ziehen am Penis, Penetration der Nippel oder durch das Einsperren des besten Stücks in einen Peniskäfig (Cage). Nicht selten hört der Controler auch nach dem Erguss nicht mit der Stimulation auf. Er penetriert sein „Opfer“ einfach und Schmerzen weiter. Und das ist, wie wir Männer ziemlich genau wissen: SEHR UNANGENEHM. Daher proviziert der Controler auch während der Session einen Orgasmus und es ist am Passiven dafür zu sorgen nicht zu kommen. Beim Edgen liegt es in der Verantwortung beider Seiten, den Orgasmus so lange wie möglich hinauszuzögern.

Ob Edging oder Cumcontrol – habt Spaß Junx!

4 Gedanken zu „Edging vs. Cumcontrol“

  1. Ein Beitrag, der Lust macht. Sehr schön!

    Beim Cumcontrol finde ich es vor allem als zusätzlichen Reiz, nicht zu wissen, ob und in welcher Form (ggf. ruinierter Orgasmus) das erlösende Ejakulieren stattfindet.

    Auch der „Wettstreit“ zwischen Controler, der – ggf. nach einer bestimmten Zeit – die Ejakulation provozieren will und des Passiven, der genau das zu verhindern hat (ggf. inkl. Strafe wie das Tragen eines Peniskäfigs für eine „frustvolle“ Mindestzeit) ist eine lustvoll spannende Sache. Gerade wenn ein „Training“ zur Vermeidung von frühzeitigen Orgasmen ansteht, dem Penis also mehr „Disziplin“ beigebracht werden soll, passt die Controler – Sub – Beziehung sehr gut.

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    1. Hey Stefan,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Finde ich sehr gut, was Du da schreibst und ich stimme Dir voll und ganz zu. Vielleicht hast du ja auch mal Lust einen Beitrag zu schreiben. Vllt. mit dem Thema „Ruinierter Orgasmus“!? Das ist sicher auch spannend für viele andere Leser. Schreib mir gern übers Kontaktformular mit Deiner Mail-Adresse. Würde mich freuen. LG, Tom

      Liken

      1. Hallo Tom,
        schön, dass Dir meine Gedanken gefallen und ich Deinen Zustimmung gefunden habe.
        Lust auf einen solchen Beitrag habe ich. Ich schaue einmal, ob ich das in angemessener Länge hinbekomme. LG, Stefan

        Gefällt 1 Person

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